Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Ist der Atem kurz, flach und unstet, zittert er wie Blätter im Wind. Dann gelingt es uns nicht zur Ruhe zu kommen“.

Ein ruhiger Atem hilft, um aus dem Karussell der dauernd kreisenden Gedanken auszusteigen und wieder klarer zu werden. Außerdem können Atemübungen bei Verspannungen von Schultern, Nacken, Kiefer, Rücken- und Kopfschmerzen, Angstzuständen, Depressionen, zur Burn out Prophylaxe und vielem mehr helfen. Der Puls, Blutdruck und die Herzfrequenz normalisieren sich und der Schlaf wird verbessert.

 

In allen alten Kulturen spielte der Atem eine bedeutende Rolle. Atemübungen dienten der Gesunderhaltung, der Entwicklung innerer Kraft und der Harmonisierung des Energieflusses im Körper.

Wir atmen, wie wir leben. Wir leben, wie wir atmen. Alles wird immer schneller, immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit. Unsere Lebensweise ist geprägt von Zwängen, Zeitdruck und Hektik während der Arbeit und im Privatleben. Dabei bleiben natürliche Bedürfnisse wie Bewegung, Entspannung, Ruhe, Ausgeglichenheit und Natürlichkeit auf der Strecke. Heute zählt nur Leistung und Effektivität. Dabei wird unser Nervensystem immer mehr überfordert, überreizt und irritiert.

Im Atem finden sich Stress, unterdrückte Gefühle, Leistungsdruck, Unstetigkeit und die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft wieder. Wer unter Stress und Hektik steht atmet entsprechend kurz, hastig, oder gar abgehackt. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen, da der Atem den Körper mit Sauerstoff versorgt und lebenswichtige Funktionen unterstützt.

Ein entspannter Körper folgt einem entspannten Atem. Einem entspannten Atem, folgen ein entspannter Geist und ein gelöster Körper.

 

Der Atem als Alleskönner:

- Atem macht wach

- Atem und Schlaf

- Atem und Konzentration

- Schmerzen wegatmen

- Atem für gute Gefühle

- Atem für Ausstrahlung und Haltung

- Atem macht Töne

 

Bei Stress/Gefahr beschleunigt die Atmung, sie wird flach und schnell. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin werden vermehrt im Körper ausgeschüttet. Bei Dauerstress wird das zur Gewohnheit. Die Atmung bleibt im Stress-/Gefahrenbereich. Oft entsteht das Gefühl der Atemnot, obwohl die Lunge normal funktioniert. Auf Dauer kann das zu chronischer Kurzatmigkeit, Beklemmungsgefühlen, Übersäuerung und schlechter Haltung führen. Wirken Sie diesem Prozess mit Atemübungen und Bewegung entgegen.

 

Atem ist Leben!

 

Regelmäßige Atem-Workshops und verschiedene Entspannungs-Angebote finden Sie unter Termine.

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