Lach-Yoga

Lach-Yoga wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria und seiner Frau Madhuri begründet. Ausgehend von der Tatsache, dass Lachen gesund ist, haben sie Atemübungen aus dem Yoga, Klatsch-, Dehn- und Streckübungen, spielerisches Verhalten und Lach-Übungen miteinander kombiniert und daraus das Lach-Yoga entwickelt.

 

Lach-Yoga ist eine einzigartige Methode, mit der jeder Mensch ins Lachen kommen kann, ohne dass er einen Grund dafür braucht. Durch die ansteckende Wirkung des Lachens, den Blickkontakt und kindlicher Verspieltheit geht das anfangs künstliche Lachen bald in ein echtes Lachen über. Das gute ist, dass der Körper nicht unterscheiden kann, zwischen einem künstlichen und einem echten lachen. Damit entspannt lachen den ganzen Körper auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele.

 

Eine Lach-Yoga Einheit ist in der Regel in vier Phasen aufgeteilt:

Aufwärmphase, Atemübungen, kindliche Verspieltheit und die eigentlichen Lach-Yoga-Übungen. Mittlerweile gibt es mehr als 500 Lach-Yoga Übungen und es werden immer wieder neue erfunden.

Es gibt inzwischen weltweit mehr als 6000 Lachclubs in über 100 Ländern. Der erste Sonntag im Mai wurde von Dr. Madan Kataria als Weltlachtag ins Leben gerufen. Um 14 Uhr deutscher Zeit wird an dem Tag weltweit gemeinsam eine Minute gelacht.

Lach-Yoga setzt keine speziellen Yoga Kenntnisse voraus.

 

Wenn man lacht,

werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt,

werden Stresshormone abgebaut,

wird das Immunsystem gestärkt

wird der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht,

wird das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht,

verbessert sich die Atmung und

wird der Stoffwechsel angeregt.

 

In den letzten Jahren wurde auch festgestellt:

Lachen stärkt das Immunsystem

Lachen reduziert Wirkungen von Stressbelastungen

Lachen unterstützt eine geistige Entspannung

Lachen begünstigt eine positivere Grundstimmung

Lachen ermöglicht auch in Krisensituationen einen Perspektivwechsel

Lachen fördert die Toleranz

Lachen begünstigt den Abbau von Ängsten

 

Hinweise zur Teilnahme am Lach-Yoga - Kontraindikatoren

Lach-Yoga ist kein Ersatz für eine medizinische oder psychologische Therapie, sondern eine begleitende und vor allem vorbeugende Maßnahme zur Erhaltung von Körper, Geist und Seele. In den folgenden Fällen ist es nötig, ärztliches Einverständnis vor der Teilnahme am Lach-Yoga einzuholen bzw. wird von einer Teilnahme abgeraten:

Ärztliches Einverständnis vor der Teilnahme am Lach-Yoga einholen:

Bluthochdruck

Organsenkungen

Angina Pectoris

grüner Star

regelmäßige Einnahme von Psychopharmaka

 

Von einer Teilnahme wird abgeraten:

bei akuten Atemwegs- und Viruserkrankungen

nach chirurgischen Eingriffen

bei aktiven Hämorrhoiden

bei inneren Brüchen

bei akutem Bandscheibenvorfall

bei akuten Herzbeschwerden

bei Risikoschwangerschaften

 

Die Kursteilnehmerin/der Kursteilnehmer nimmt auf eigene Verantwortung und Risiko an diesen Terminen teil. Sie/Er versichert, dass keine Depression oder psychische Erkrankung vorliegt. Des Weiteren mache ich darauf aufmerksam, dass hier keine Therapien, Behandlungen oder Heilversprechen gemacht werden.

Sabine Martini - Schwanen 43 - 42929 Wermelskirchen

Telefon: 02196 - 88 96 54 Mobil: 0157 72 08 11 55

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